Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Typaldos

Vielleicht haben Sie auch schon von der relativ neuen Therapie an den Faszien gehört und konnten sich nichts rechtes darunter vorstellen.
Faszien sind die Gewebe die landläufig unter dem Begriff Bindegewebe bekannt sind. Diese befinden sich, wie der Name schon sagt, zwischen den Geweben, Zellen, Organen, Muskeln und haben vielerlei Funktionen. Sie geben diesen Strukturen Halt, Richtung und Festigkeit, transportieren Nahrung und Flüssigkeiten, bilden einen Teil des Immunsystems u.v.m.
Aus der Sicht der FDM sind Faszien der Schlüssel zur

Diagnose und Behandlung von vielen körperlichen Erkrankungen und Beschwerden insbesondere des Bewegungsapparates.


Fasziendistorsionen sind Verklebungen, Verhärtungen, Verdrehungen, Risse oder Verrenkungen,  also generell Verformungen des  Bindegewebes die zu spezifischen Symptomen führen. Das Besondere an dieser Methode ist, dass der Patient intuitiv mit Gesten auf sein Problem z.B. seine Schmerzen zeigt, und der Faszientherapeut dadurch sofort weiß welche Faszienstörung dahintersteckt und diese auch direkt behandeln kann.


Beispiel:

Der Patient streicht mit zwei Fingern über den Schultergürtel in Richtung Nacken bis zum Hinterkopf. Nun weiß der Behandler, dass es sich hierbei um ein geöffnetes und verdrehtes Faszienband handelt, welches er durch einen bestimmten Griff wieder verschließen kann. Insgesamt gibt es sechs Störungen die auch nebeneinander bestehen können.
Der FDM Therapeut wendet diese regelhaften Zusammenhänge in der Praxis an, um zu einer genauen Diagnose nach dem Fasziendistorsionsmodell zu kommen und danach seine genaue Behandlung zu wählen. Nach der Korrektur ist dies meist sofort vom Patienten als Verbesserung seiner Schmerzen bzw. der Beweglichkeit oft schon in der ersten Behandlung deutlich spürbar.

Nicht vorenthalten möchte ich Ihnen, dass diese Methode nicht schmerzfrei bzw. auch mal sehr schmerzhaft sein kann.
Die Erfolge jedoch rechtfertigen dies und werden von den allermeisten Patienten gerne hingenommen, wenn Sie die erlösende Wirkung der Therapie erst einmal erfahren haben.
Hierdurch werden grundlegende Ursachen behandelt und häufig langfristige Einnahme von Medikamenten oder Operationen vermieden.
Seit Oktober 2014 habe ich die Ausbildung nach den Richtlinien der European Fascial Distorsion Model Association (EFDMA) mit Erfolg abgeschlossen und inzwischen schon wieder einige Fachfortbildungen bei den besten Dozenten ( Thorsten Fischer, Jan Helge, Christoph Roosmy, Dr. med. Christian Stein, Carsten Bünning, Marjorie Kasten und Keisuke Tanaka FDMO (Fukuoka/Japan) )  besucht.
Die Fasziendistorsionstherapie nach Typaldos ist für mich die meistbenutzte und erfolgreichste Therapie die ich heute anbieten kann.

Ich würde mich freuen, sie mit dieser Methode behandeln zu dürfen.


Weitere Infos unter:
Informationsfilm FDM